Micron Plus

 

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Der Micron Plus kam 1979 auf den Markt. Auch er wurde von dem Braun Top Designer Roland Ullman entworfen. Hier kam erstmals die Hart / Weich Technik zum Einsatz, d.h. die harte Gehäuseschale wurde mit weichen Gumminoppen versehen, um eine bessere Haptik zu erzielen. Zudem wurde nun die Scherfolie nicht mehr eingeclipst, sondern in einer Scherkopfcassette eingeschoben. Diese ist als Original Folie mittlerweile sehr schwer zu finden oder ist sehr teuer und man muß auf Nachbauten ausweichen. Der Micron Plus hat im Gegensatz zu dem Basismodell 5410 einen gravierenden Mangel. Das Gegenlager der Entriegelungsfeder bricht und hat keinen Widerstand mehr, so hält der silberne Rahmen nicht mehr und läßt sich meist abnehmen ohne zu entriegeln. Hier kann nan nur die vordere Gehäuseschale tauschen. Beim Langhaarschneider sind oft die Schaltlaschen abgebrochen, entweder einseitig oder alle beide. Dann läßt sich der Rasierer viel zu leicht einschalten, da er nicht mehr einrastet. Auch hier kann man dann nur den Langhaarschneider tauschen. Dennoch ein sehr gutes und gesuchtes Gerät. 

Der Micron Plus im schwarzen Hartschalenetui mit Wandhalterung und Verkaufsverpackung.

Und hier im sehr edlem roten Weichetui mit Reisverschluss und integriertem Innenspiegel als Version Exclusive.

Hier zu sehen eine seltene Ausführung des Micron Plus. Es handelt sich um eine Ausführung speziell gemacht für die Lufthansa welche man nur im Flugzeug betreiben konnte mit der jeweiligen Bordspannung. 

Es ist kein Drehknopf zum Einstellen der Netzspannung 110 / 220 Volt vorhanden wie beim herkömmlichen Miron Plus. Aber auch hier ist der Schwingankermotor verbaut.

      Zeitgnössische Zeitungswerbungen vom Micron Plus.

Auszug aus dem Test der Stiftung Warentest für die Moelle Micron und Micron Plus.

Zeitungswerbung aus England für den Micron Plus 1982. 

Hier zu sehen original Scherfolien für den Micron Plus mit Verpackungen wie sie von Braun in den Handel kamen.

Hier links im Bild eine Nachfertigung aus dem Reich der Mitte in einer Pappschachtel, rechts eine dreiste Fälschung aus der Türkei, welche in dieser Verpackung von Braun nie in den Handel kam.