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Der Sixtant S war der Nachfolger des SM 31. Er kam 1968 auf den Markt. Er hatte geriffelte Griffschalen für eine bessere Haptik und war der erste Braun Rasierer mit zuschaltbarem Langhaarschneider und der letzte mit einem Bakelitgehäuse. Beim SM 31 mußte man, um den Langhaarschneider zu aktivieren, den Rasierer erst ausschalten und dann den Scherkopfrahmen umdrehen. Scherfolie und Klingenblock waren die gleichen wie beim SM 31. Er wurde 10 Jahre unverändert gebaut. Ein problemloses Gerät. Ihn gab es auch genau wie den Sixtant 6006 als aufladbares Accumodell " Automatic, doch auch hier wird man ein funktionierendes Gerät so gut wie nicht mehr finden.
Der Sixtant S in der edlen Spiegelcassette mit Verkaufsverpackung...
... und im Echtleder Reiseetui ,mit herausnehmbarem Spiegel und mit original Braun Pflegeutensilien. Auf der Schere, der Pinzette und der Nagelfeile sind die Braun Logos eingraviert.
Hier zu sehen das wohl berühmteste Exponat meiner Sammlung. Es handelt sich hier um den Rasierer, einen Sixtant S, von Kurt Georg Kiesinger. Kiesinger war von 1966 bis 1969 der 3. Bundeskanzler der BRD. Er wurde vor allem bekannt durch die Ohrfeige der Journalistin Beate Klarsfeld, welche dadurch auf seine NS Vergangenheit aufmerksam machen wollte. Ich habe bei dem Rasierer bewußt auf eine Restaurierung verzichtet um die verbauten Teile zu erhalten. Mit Autogrammkarte samt Original Unterschrift ein tolles Sammlerstück.
Die Accuvariante des Sixtant S, der Automatic.
Zeitgenössische Sixtant S Werbungen